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Review zu Far Cry 5

Genre: Action/Shooter Plattformen: PC, PS4, Xbox One
Erscheinungsdatum: 27.03.2018  Review Veröffentlicht: 04.10.2020
Entwickler: Ubisoft Montreal, Ubisoft Shanghai, Ubisoft Kiev   Publisher: Ubisoft
Spielerzahl: 1-2 Spieler  

Inhalt:

  1. Einleitung
  2. Story
  3. Spielmechanik
  4. Grafik
  5. Systemanforderungen
  6. Erweiterbarkeit
  7. Support / Zugänglichkeit
  8. Fazit

Einleitung

Eine Sekte, deren Kopf Menschen durch eine Pflanze und eine Menge Schmerz gefügig macht. Um dies zu verhindern, ballern und meucheln wir uns durch seine Reihen. Klingt nach einem guten Far Cry, den die Zutaten sind alle da.

Story

Wir beginnen als weiblicher oder männlicher Polizist (Rookie) mit der Festnahme des Vaters. Es könnte alles schnell vorbei sein, würde nicht alles schief gehen. Als vorerst einziger Überlebender stellen wir schnell fest, dass unsere Kollegen noch am Leben sind. Also müssen wir sie aus den Fängen der Sekte befreien und sie ganz nebenbei zerschlagen. Bevor wir den Vater erreichen, müssen wir seine 3 Herolde finden und töten. Wobei sie ehr uns finden und töten wollen. Warum sollte also der Kuchen zum Krümel kommen? 

Der Vater ist die Schlüsselfigur im Spiel

Neben der Story warten einige witzig absurde Nebenmissionen, in denen wir uns Geld, Widerstandspunkte und Punkte zur Charakterentwicklung dazu verdienen können. Für die Looter unter uns gibt es viele Prepper-Verstecke zu finden.

Die Story ist meist sehr spannend. Innerhalb der 12 Stunden Spielzeit hatte ich nur ein Mal das Gefühl, nicht zu wissen, was ich nun erledigen sollte. Highlight für mich war das Training bei einem seiner Seed Herolde. Wenn dich die Sekte als Spieler, zu dem macht, was du vernichten willst, ist das sehr gelungen. Hier haben die Entwickler alles richtig gemacht.

Auf unseren "Trips" erleben wir teils skurrile Dinge. Am besten ist, die Tatsache das es die Sekte sogar ein mal schafft uns selber auszutricksen.

Note: 1

Spielmechanik

Insgesamt ist die Steuerung sehr ausgewogen. Zu Fuß als auch in Fahrzeugen aller Art hat man das Gefühl, die Kontrolle zu haben. Einzig das auftretende "trantütige" Verhalten des Charakters ist nervig. So werden Leitern nicht immer sofort erkannt oder zu schnell erkannt, obwohl man diese nicht nutzen möchte. Auch das Nachladen oder Wechseln der Waffe könnte schneller sein. Wenn mich eine Sekte jagen würde, wäre ich schneller als mein Schatten... (-0,2)

Mit dem Flugzeug kann man in FC5 waghalsige Flugmanöver ausführen.

Die große und offene Spielwelt ist mit einer Menge an Orten versehen. Dabei wirkt die Spielwelt durch Widerstand, Sekte und Zivilisten sehr bevölkert und lebendig. Die viel verschiedenen Tiere runden das Setting ab. Wenn wir bei den Tieren sind:

Wer jagen oder angeln möchte, kann dies durchaus tun. Für die Story ist es jedoch belanglos. In einem Story-Quest sollen Tiere gejagt werden. Diese sind mir jedoch vor das Auto gekommen und bedurften daher keiner einzigen Kugel. Schade. (-0,2)

Wer neben den Straßen wandelt, findet oft interessante Dinge. Hier tanzt ein Paar zur Live Country-Musik.

Die Physik der Spielelemente kann sich sehen lassen. Das Verhalten ist zwar etwas in Richtung Action ausgelegt, trotzdem fahren sich z. B. Fahrzeuge realistischer als in hochgelobten Rennsimulationen. Sehr negativ ist die KI, welche meist sinnlos ins Feuergefecht rennt und dort ihr Ende findet. So klettert sie auch gerne mal an Stellen hoch, an denen wir sie direkt mit einem Schuss eliminieren können. Hier hätte man etwas mehr Feinarbeit leisten können (-0,5).

Die KI hängt auch gerne mal tot ab. Hier hätte etwas mehr Feingefühl gut getan.

Eine willkommene Funktion ist die der Begleiter. So können wir uns verschiedene Begleiter freispielen oder in der Spielwelt finden und rekrutieren. Diese rufen wir dann bei Bedarf und nehmen sie mit auf unsere Reise. Werden sie kampfunfähig, so nehmen wir entweder einen anderen oder warten, bis der Begleiter wieder bereit ist. Dies kann jedoch einige Minuten dauern.

Note: 1,9

Grafik

Während der gesamten Spielzeit fielen kaum schlechte Texturen oder Konturen auf. Einzig die Textur der Baumstämme könnte etwas feiner sein, doch dies ist meckern auf hohem Niveau (-0,2). Ansonsten fällt das ansehnliche, jedoch nicht so realistische Verhallten des Feuers auf. Ich erinnere mich an Far Cry 2, in dem man das Feuer sehr realistisch erleben und nutzen konnte. Dennoch macht es Spaß, damit die Gegner zu eliminieren und auf ganz besondere Art und Weise die Welt für sich zu nutzen.

Mit dem Flammenwerfer geht es den Gegner an den Kragen

Far Cry 5 schafft, eine sehr immersive Welt auf unseren Bildschirm und bietet eine Menge zu entdecken. Durch die ganzen Effekte wirkt es meist wie ein schöner Action-Film im Kino.

Note: 1,2

Systemanforderungen

Als Mindestanforderungen sind angegeben:

Betriebssystem: Windows 7 / 8.1 / 10 (nur 64-Bit)

Prozessor: Intel Core i5-2400 oder AMD FX 6300

RAM: 8GB

Grafik: Nvidia GeForce GTX 670 | AMD Radeon R9 270

Freier Speicher: mind. 30 GB

Es empfiehlt sich für das volle Spielerlebnis eine viel bessere Hardware. So sollte ein i7-3770 oder AMD FX-8350 mit einer Geforce GTX 970 bereits ausreichen, um in Full-HD ein ansprechendes Erlebnis zu haben.

Note: 1

Mit dem Auto sind wir sehr oft unterwegs. Die große Spielwelt lädt jedoch auch dazu ein.

Erweiterbarkeit

Mittlerweile sind 3 DLC erhältlich. Diese bieten jeweils eine neue Karte samt Story/Missionen.

 

Hours of Darkness

Dieser DLC nimmt euch mit in den Vietnamkrieg. So halten neue Gegner, Setting und eben auch neue Gefahren einhalt.

Lost on Mars

Falls ihr Alien-Hintern treten wollt oder einfach mal so zum Mars möchtet, so ist dies euer DLC. Ihr könnt gegen Alien auf dem Mars kämpfen und so ganz neue Erfahrungen machen.

Dead Living Zombies

Also ja... der Titel sagt alles. ZOMBIES!!!

 

Wer noch nicht genug vom Hauptspiel hat und gerne etwas trashige Erweiterungen haben möchte, kann getrost zugreifen. Gewöhnungsbedürftig ist, dass die Erweiterungen nichts mit der Hauptstory zu tun haben (-0,5). 

Note: 1

Support / Zugänglichkeit

Erhältlich ist das Spiel im Handel, bei Keysellern oder direkt bei Ubisoft. Während der Review stürzte das Spiel nur ein Mal während einer Zwischensequenz ab. Der Support musste daher nicht kontaktiert werden.

Note: 1

Fazit

Stimmen die Zutaten für ein gutes Far Cry? Die Antwort ist simpel: Ja! Grundlegend stimmt alles am Spiel. Es bietet uns eine sehr ansehnliche Atmosphäre und nimmt uns mit in den Kampf gegen eine brutale Sekte. Hier und da macht uns die doch sehr dumm geratene KI einen Strich durch die Rechnung. Aber das verzeihen wir gerne. Funktionen wie die Begleiter sind sehr willkommen und bringen etwas mehr Spannung in die Kämpfe.

Übernehmen wir einen Außenposten, wird kräftig gefeiert.

Würde sich der Kauf noch zum Vollpreis lohnen? Nein. Es bietet sich an, bei einem Angebot zuzuschlagen. So ist ein Preis zwischen 12 bis 20 Euro für das Standardspiel realistisch. Dafür erhält man einen erstklassigen Shooter der zwischen 12 bis 20 Spielstunden motiviert. Und der Übergang zum Nachfolger New Dawn ist auch sehr gelungen. Die DLC sind nicht wirklich nötig, bringen aber einige witzige und interessante Settings dazu. Den Vollpreis sind sie jedoch nicht wert.

Endnote: 1 (1,18)