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Review zu Star Wars Jedi: Fallen Order

Genre: Action Plattformen: PC
Erscheinungsdatum: 15.09.2019 Review Veröffentlicht: 19.10.2020
Entwickler: Respawn Entertainment   Publisher: Electronic Arts
Spielerzahl: 1 Spieler  

Inhalt:

  1. Einleitung
  2. Story
  3. Spielmechanik
  4. Grafik
  5. Systemanforderungen
  6. Erweiterbarkeit
  7. Support / Zugänglichkeit
  8. Fazit

Einleitung

Zugegebenermaßen war ich zu Beginn sehr skeptisch dem Spiel gegenüber. Man muss dazu sagen, dass ich ein Star Wars Fan seit Kindesalter bin. Von Filmen über Spiele bis hin zu Büchern und Comics habe ich vieles in mich aufgesaugt und bin vertraut mit dem Star Wars Universum. Gerade die Epoche um die Zerstörung des ersten Todessterns ist für mich und viele andere interessant. Dort angesiedelt gibt es Story-technisch eine Menge falsch zu machen. Möge die Macht mit dem Spiel sein.

Unser Lichtschwert ist unser Leben.

Story

Wir beginnen als einfacher Imperialer Bürger auf einem gigantischen Schrottplatz. Genau genommen demontieren wir Kriegsgerät aus den Klonkriegen. Dabei ist es egal, ob es sich um Separatistische oder Republikanisches Kriegsgerät handelt. Durch einen Zufall nutzen wir unsere ehemaligen Fähigkeiten der Macht, um unseren Freund zu retten. Dies bleibt nicht lange vom Imperium unentdeckt und so müssen wir uns der Imperialen Inquisition stellen. Bei unserer ersten Begegnung mit eben dieser lernen wir auch eine der dunklen Schwestern kennen. 

In mitten dieses Schrotts beginnt unsere Reise.

Knapp dem Tot entgangen, beginnt unsere Reise. Dabei ist das Ziel eigentlich klar: den Wiederaufbau des Jedi-Ordens. Dabei wird dem Protagonisten Cal von einer ehemaligen Jedi-Ritterin und einem nun ja... spielsüchtigen Kapitän der Mantis geholfen. Die Story ist grundlegend nicht verkehrt und ist in seiner Erzählung weitestgehend konform mit dem Star Wars Universum. Interessant ist jedoch die Art und Weise bzw. wie die Story in das Spielgeschehen eingearbeitet ist. Man könnte meinen, es fühlt sich wie ein eigener Film an. So gehen Zwischensequenz und Spiel in einander über und lassen keinen wirklichen Raum für Verbesserungen.

Die Sequenzen genau so wie der Rest des Spiels sehr gut vertont und animiert. Gerade die Stimme unserer größten Widersacherin ist perfekt getroffen. Da möchte man freiwillig sagen: "ich war ein ganz böser Jedi".

Note: 1

Spielmechanik

Betrachtet man die Story und Aufmachung des Spiels, könnte man niemals auf die Idee kommen, das es sich teils anfühlt wie ein ganz anderes Spiel eines großen Konkurrenten. Innerhalb der teils sehr großzügig dimensionierten Level springen, rennen, fliegen, meucheln wir uns hindurch. Dabei findet man große Parallelen zu anderen Titeln wie Assassins Creed und Tomb Raider. Vor diesen muss sich Star Wars Jedi: Fallen Order jedoch keineswegs verstecken. 

Gehört auch zum guten Ton im Spiel.

Blicken wir auf die Level, so stellen wir schnell fest, dass es eigentlich lineare Wege mit Verschachtelungen und Abkürzungen sind. Daraus ergibt sich jeweils eine relativ große Welt, welche nicht den Anschein linearer Wege wecken. Dabei sind die Level abwechslungsreich gestaltet. Jede Welt hat eigene Tücken und Fähigkeiten müssen gekonnt eingesetzt und zuvor erlernt werden. So sind viele Bereiche immer erst nach dem erlernen neuer Fähigkeiten erreichbar. Wir reisen sogar zwischen den Planeten umher und kommen zu späteren Zeitpunkten erneut zurück.

Mit der Mantis reisen wir zwischen den Planeten umher.

Auf den Planeten begegnen uns verschiedene Feinde. Vom Imperialen Sturmtrupp bis hin zu riesigen Spinnen stellen sich viele Gegner in unseren Weg. Jeder Gegner hat seine Eigenarten und kann auf verschiedene Weisen besiegt werden. So ist ein einzelner Sturmtruppler keine Gefahr, mehrere von ihnen können jedoch Treffer landen. Mischen sich verschiedene Gegnerarten, kann es bereits heikel werden, sofern man keine richtige Herangehensweise hat. Hier zeigt sich jedoch auch der negative Teil des Spiels. Die Kämpfe machen Spaß und fordern selbst bei normalen Gegnern, da unsere Fähigkeiten niemals übermäßig stark sind. So geht es viel mehr darum, unsere Fähigkeiten richtig dosiert einzusetzen und gegnerische Angriffe richtig zu kontern. Leider reagiert unser Cal nicht immer richtig auf Eingaben (-0,5), was in vielen Situationen für Frust und Ärger sorgt. Einzelne Gegner sind davon meist befreit. Vielmehr sind es Kämpfe mit einer Gruppe von Gegnern, die für Frustration sorgen. 

 

Besonders die Kämpfe gegen "Bosse" sind meist anspruchsvoll und verlangen uns eine Menge Können ab. Dabei gehört sterben leider auch dazu. Das Spiel setzt uns dann wieder zu einem Meditationspunkt bzw. zu unserem letzten Meditationspunkt zurück. Hier können Fähigkeitspunkte in neue Fähigkeiten investiert oder die Lebensenergie zurückgewonnen werden. Ebenso werden die Stim-Packs von BD-1 aufgefüllt. Es sollte aber wohl überlegt sein, ob man an einem solchen Punkte die Lebensenergie auffüllt, da auch alle Gegner wieder respawnen.

Mit unserem kleinen Helfer BD-1 können wir ebenso Kisten, Tore, Zugänge usw. hacken und uns so Zugang zu diesen verschaffen. Ebenso bietet er uns noch weitere Fertigkeiten bei der Erkundung von Planeten. Mit gefundenen Teilen verbessern wir unser Lichtschwert oder werten BD-1 auf. Die Verbesserungen des Lichtschwerts sind lediglich kosmetischer Natur.

Unser kleiner und treuer Helfer.

So arbeiten wir uns durch die Level, bei denen der Vor- und Nachteil der Unreal Engine schnell sichtbar wird. Es geschehen teils merkwürdige Dinge mit uns und den Gegner. So wurde unser Cal gerne mal an nicht betretbare Stellen der Spielwelt katapultiert, weil ihn ein Gegenstand getroffen hat. Andererseits fangen Gegner nach dem Tod an merkwürdige Verrenkungen zu vollziehen oder in engen Gängen von einer Wand zur nächsten zu "flippern". Dies trübt die eigentlich schöne Spielwelt von Star Wars Jedi: Fallen Order teils stark (-0,5).

Durch diverse Fehler entdecken wir eigentlich unzugängliche Orte.

Note: 2

Grafik

Grafisch bietet sich ein wunderschönes Feuerwerk auf unserem Bildschirm. So trumpft Star Wars Jedi: Fallen Order mit moderner Grafik und mitreißenden Effekten auf. Die Zwischensequenzen sind liebevoll gestaltet und lassen wenig Raum für Verbesserungen.

Note: 1

Die Grafik ist perfekt abgestimmt.

Systemanforderungen

Als Mindestanforderungen sind angegeben:

Betriebssystem: Windows 7 / 8.1 / 10 (64-Bit)

Prozessor: Intel Core i3-3220 oder AMD FX 6100

RAM: 8GB

Grafik: Nvidia GeForce GTX 650 | AMD Radeon HD 7750

Freier Speicher: 55 GB

Note: 1

Erweiterbarkeit

Leider sind keine Erweiterungen bis auf das Upgrade auf die Deluxe-Edition erhältlich. Etwas mehr Content wäre empfehlenswert (-0,5). Ebenso ist an dieser Stelle kein offizieller Mod-Support mitgeliefert (-0,5).

Note: 2,0

Support / Zugänglichkeit

Der Support musste während der Review nicht kontaktiert werden. Bei möglichen Problemen steht der EA-Support zur Verfügung. Erhältlich ist das Spiel via Origin, Epic Store oder Steam.

Note: 1

Fazit

Ist also die Macht mit Star Wars Jedi: Fallen Order? Dies lässt sich nicht zu 100 % mit einem ja beantworten. Leider finden sich einige Fehler, die den Spielspaß mindern, aber nicht endgültig vernichten. Daher muss man mit einigen Rückschlägen rechnen, erhält jedoch ein Spiel, welches sich wie ein spielbarer Film anfühlt. Lebendige Welten und eine packende Story nehmen uns mit auf eine besondere Reise durch die Galaxie. Dabei würde man sich wünschen, das noch einige Erweiterungen erhältlich sind.

Auch gegen schier unbesiegbare Gegner treten wir an. Hier gegen AT-AT Walker.

Für wen lohnt sich also Star Wars Jedi: Fallen Order? Grundlegend für jeden der Assassins Creed und Tomb Raider gerne spielt. Wer nicht mit Rückschlägen klarkommt und ungern Passagen erneut spielen möchte, weil er immer in den Abgrund stürzt, sollte von diesem Spiel die Finger lassen. Alle anderen erleben Star Wars auf eine interessante und neue Art. Im Grunde hat EA damit bewiesen, das sie ohne Weiteres einen ernst zu nehmenden Konkurrenten zu anderen Titeln des Genres produzieren können.

Endnote: 1 (1,33)

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