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Review zu Anno 1503 (History Edition)

Genre: Aufbau / Strategie Plattformen: PC
Erscheinungsdatum: 26.06.2020 Review Veröffentlicht: 10.10.2020
Entwickler: Ubisoft Blue Byte Studio Mainz   Publisher: Ubisoft
Spielerzahl: 1-4 Spieler  

Inhalt:

  1. Einleitung
  2. Story
  3. Spielmechanik
  4. Grafik
  5. Systemanforderungen
  6. Erweiterbarkeit
  7. Support / Zugänglichkeit
  8. Fazit

Einleitung

Anno 1503 begeisterte mich in jungen Jahren besonders. Es war besonders eindrucksvoll, mit wie viel Liebe zum Detail die Spielwelt zum Leben erwachte. Doch lohnt sich die Portierung für moderne Systeme?

Story

Eine Story gibt es im Vergleich zum Vorgänger nun endlich. Sie führt uns von Szenario zu Szenario durch die Spielwelt von Anno 1503. Zusätzlich wartet die Erweiterung mit vielen Szenarien auf. Wer lieber sein eigenes Süppchen machen möchte, der findet sich in den Endlosspielen wieder. Hier ist für jeden Schwierigkeitsgrad etwas dabei. Leider sind die Parameter noch immer nicht anpassbar (-0,2). Aufgrund der vielen Endlosspiele ist es nicht so tragisch wie beim Vorgänger.

Note: 1,2

Spielmechanik

Insgesamt übernimmt Anno 1503 die Stärken des Vorgängers. So besiedeln wir Inseln, stellen Waren her und versuchen die Vorherrschaft in der Region zu erlangen. Dabei errichten wir prunkvolle Städte mit Tausenden Einwohnern. Neu war dabei, dass wir keine Steuern einnehmen, sondern uns über den Verkauf der Waren an Marktständen finanzieren. Besonders hierbei ist, das jedes Haus mit seinen Bewohnern die Waren wirklich erst nach Hause bringen muss bevor das Bedürfnis erfüllt ist.

Die Eingeborenen bestehen nun aus verschiedenen Völkern.

Mit größeren Inseln und mehr Möglichkeiten an Gebäuden lassen sich riesige Städte errichten. Die Warenversorgung ist dementsprechend groß und führt schnell zum Verlust der Übersicht. Man sollte sich also überlegen, was man an welcher Stelle errichtet.

In Anno 1503 kann man nun prächtige Städte errichten.

Endlich ist auch der Multiplayer da. Dieser bietet den Spielern die Möglichkeit, mit bis zu 3 anderen Spielern eine Welt zu besiedeln. Neu sind auch die verschiedenen Klimazonen. In diesen müssen wir jeweils nur dort auffindbare Rohstoffe abbauen. Leider ist es immer noch sehr mühselig, die Einzugsbereiche anderer Gebäude beim errichten anzuzeigen (-0,2).

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Leider fehlt ein Editor wie im Vorgänger, mit dem man eigene Karten und Szenarien erstellen kann (-0,5). Dafür läuft das Spiel stabiler als in meiner Erinnerung von damals. So stürzte das Spiel während der Review nie ab. Positiv ist auch die Wirkung der verbesserten Spielwelt auf den Spieler. Die vielen Eingeborenen, Inseltypen und Tiere, welche das Spiel zum Leben erwecken, führen dazu, das man teils mehrere Minuten einfach nur zusehen kann. Das warten auf Baumaterial ist da sehr willkommen.

Note: 1,7

Grafik

Die Grafik hat sich im Vergleich zum Vorgänger sehr gut entwickelt. Einzig diverse blaue Grafikfehler trüben das Erscheinungsbild (-0,2). Am meisten hat sich die Detailliebe entwickelt. An allen Ecken und Kanten des Spiels wurde die karge Landschaft des Vorgängers mit Leben erweckt. Dabei begegnen uns Einwohner, Arbeiter, Tiere wie Löwen, Elefanten, Wale, Eisbären und Wölfe (um nur ganz wenige zu nennen) oder einfach nur die Natur mit ihrer bis heute sehr liebevollen Aufmachung.

Note: 1,2

Systemanforderungen

Als Mindestanforderungen sind angegeben:

Betriebssystem: Windows 7 / 8.1 / 10 (64-Bit)

Prozessor: Intel Core i3-3220 oder AMD FX 4130

RAM: 4GB

Grafik: Nvidia GeForce GTX 660 | AMD Radeon R7 265X

Freier Speicher: ca. 4GB

Mit heute lächerlichen Anforderungen sollten eigentlich keine heutigen Computer an ihre Grenzen kommen.

Note: 1

Erweiterbarkeit

Enthalten ist die Erweiterung "Schätze, Monster & Piraten", welche uns eine ganze Menge Szenarien ins Spiel bringt. So ist die History Edition vom Inhalt her identisch mit der ehemaligen Königsedition.

Note: 1

Support / Zugänglichkeit

Der Support musste nicht kontaktiert werden, da keine groben Fehler im Spiel zu erkennen waren. Erhältlich ist Anno 1503 innerhalb der History Collection im Handel, bei Uplay oder bei Keysellern. Wer möchte, kann auch ausschließlich Anno 1503 erwerben. Ein Uplay Account ist trotz Erwerb für Steam und Epic nötig, da der Uplay Client dennoch gestartet und genutzt wird (-0,2).

Note: 1,2

Fazit

Hart Steuerbord! Ganz so hart wie es unsere Flotten schreien, ist Anno 1503 gar nicht. Viel mehr bietet es uns den Charme vergangener Zeiten auf modernen Rechnern. Die Portierung auf 64-Bit und modernen Auflösungen tut dem Spiel sehr gut. So macht es vieles besser als sein Vorgänger und bietet mit den vielen Szenarien und verbesserten Endlosspiel mehr. Wer bereits damals Freude daran hatte, wird sie auch jetzt wieder entfachen. Auch Neulinge können mit Anno 1503 einen guten Einstieg in die Reihe finden.

Unser Ziel ist es eigentlich die Stadt unserer Träume zu errichten.

Endnote: 1- (1,21)

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