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Review zu Automation - The Car Company Tycoon Game

Genre: Management/Aufbau

Plattformen: PC

Erscheinungsdatum: 12. März 2015  

Review Veröffentlicht: 21.02.2021

Entwickler: Camshaft Software Ltd 

Publisher: Camshaft Software Ltd

Spielerzahl: 1 Spieler

 

 

Inhalt:

  1. Einleitung
  2. Story
  3. Spielmechanik
  4. Sound
  5. Grafik
  6. Systemanforderungen
  7. Erweiterbarkeit
  8. Support / Zugänglichkeit
  9. Fazit


Einleitung

Welcher kleine Junge (und auch so manch Mädchen) wollte damals nicht auch Autos bauen? Die Automation Macher haben genau hier eine Marktlücke entdeckt und versprechen ein Management-Spiel, in dem wir Fabriken planen, Effizienzen steigern und Autos mit passenden Motoren konstruieren müssen.

Früh beginnen wir mit unserer Produktion.

Story

Eine wirkliche Story gibt es nicht, wobei dies auch aufgesetzt wäre. Eine Kampagne, in der wir einen Autobauer aufbauen müssen, ersetzt die Story viel besser. Und so beginnen wir im Jahr 1945 als Autobauer auf einem fiktiven Kontinent. Vorher sollte man sich bei den vielen Herausforderungen bedienen, welche auch die Tutorials beinhalten.

Die Story kann sehr früh beginnen.

Die Story erstreckt sich je nach Einstellung und Schwierigkeitsgrad maximal von 1945 bis 2020 und endet dann mit einer kleinen Auswertung. Innerhalb dieser Zeitspanne entwickeln sich Märkte, werden Sicherheitsstandards erhöht, verändern sich Geschmäcker und verbleite Kraftstoffe werden verboten.

Dabei betrachten wir das Geschehen unserer Firma über nüchterne Menüs und Fenster. Dabei bleibt der Blick jedoch oft beim Wesentlichen. Leider gehen wichtige Meldungen öfters am rechten Rand verloren. Beim ersten Durchlauf traf mich der Verbot von bleihaltigen Kraftstoffen sehr hart und nur der Bau eines Familien-Van auf Kredit konnte die Firma retten.

Wir können Klassiker nach unseren eigenen Vorstellungen designen.

Leider fehlen noch einige Komponenten innerhalb der Lite-Kampagne. In künftigen Patches sollen diese dann folgen. Ebenfalls soll es dann eine große Kampagne geben. Wem dies dann nicht genügt, der soll sich im Multiplayer duellieren können. In den Herausforderungen erlernt man die grundlegenden Funktionen des Spiels. Es fehlen leider Zwischensequenzen, in denen sich das Spiel präsentieren oder dem Spieler wichtige Informationen bzw. Inhalte vermitteln könnte.

Im Fotomodus können wir mehrere Fahrzeuge ablichten.

Interessant ist im Spiel jedoch die Freiheit des Firmen- und Auto-Designs. Wir können jedes Auto nach unseren Vorstellungen designen und anpassen. Daraus resultiert auch eine hohe Langzeitmotivation.

Kategorie Wertung:

1,5/2 Tutorial

2/2 Story

1/2 Erzählweise

4/4 Missionen

0/2 Zwischensequenzen

2/2 Charakterentwicklung/Erstellung (Design der Fahrzeuge)

2/2 Motivation

= 12,5/16 Punkte

Spielmechanik

Kommen wir zu dem, was bei einem Spiel niemals schlecht sein darf: die Spielmechanik. Zur Steuerung kann man wenig Negatives sagen. Gesteuert wird hauptsächlich mit der Maus. Wer Shortcuts mag, der kann auch über die Tasten, Menüs oder Funktionen abrufen. Hier und da wird jedoch nicht jeder Mausklick akzeptiert und es muss mehrfach oder auf eine andere Stelle geklickt werden.

Eine wirkliche KI gibt es nicht. Auf dem Papier gibt es auch noch andere Konzerne, mit denen unsere Modelle konkurrieren, doch davon merken wir wenig. Interessanter ist jedoch die Entwicklung der Märkte, doch auch hier merkt man wenig davon.

Auch Nutzfahrzeuge werden auf dem Markt nachgefragt.

Betrachten wir nun die Spielwelt abseits der Menüs, so finden wir Erstaunliches vor. Bei der Erstellung von Fahrzeugen als auch von Motoren finden wir uns in einer sehr liebevoll detaillierten Garage/Halle wieder. Möchten wir unsere Kreationen im Fotomodus zur Schau stellen, so können wir teilweise eine AAA Aufmachung entdecken. Kehren wir zurück zu den Menüs: In diesen halten wir uns neben dem Motor- und Fahrzeugdesigner am meisten auf. Sie sind meistens klar strukturiert und zeigen sich mit gut lesbaren Schriftarten.

Hier haben wie den vollen Überblick.

In meinen Augen stellt der Motoren- und Fahrzeugdesigner das bereit, was nötig ist um der Fantasie freien Lauf zu lassen. So müssen die Fahrzeuge keiner wirklichen Norm entsprechen. Scheinwerfer im Dach? Kein Problem. Kein Kühlergrill? Dann ist er halt "rundgelutscht". Interessant wird es jedoch bei den technischen Eigenschaften. So spielt das Zusammenwirken von Motor, Fahrwerk und Karosserie eine große Rolle. Zu viele PS bedeuten z. B., das die Räder durchdrehen. Wir müssen also passende Reifen definieren, um die Leistung auf die Straße zu bringen. Dabei müssen wir uns an die Bedürfnisse der Kunden orientieren. Das gilt natürlich auch für den Motor. Wir müssen uns Motorenfamilien, die in viele verschiedene Fahrzeuge eingebaut werden können, einfallen lassen. Vom 12-Zylinder bis hin zum Turbo geladenen 3-Zylinder ist vieles möglich. Leider kann man Dieselmotoren nur durch viel Drehmoment und niedriger Drehzahl simulieren, da es nur Ottomotoren gibt.

Auch V12-Motoren für Sportwagen können wir kreieren.

Gefällt uns eines unserer Fahrzeuge sehr gut (oder wir möchten es als hässlichstes Fahrzeug ins Netz stellen), so können wir den integrierten Fotomodus nutzen.

Alle Fahrzeuge finden ihren Ursprung im Designer

Wer bis jetzt aufmerksam gelesen hat, dem fällt auf das nirgends etwas vom selber fahren steht. Das ist korrekt. In Automation können die Fahrzeuge nur auf einem Leistungsstand getestet werden. Doch bietet das Spiel eine sehr interessante Funktion. Jedes erstellte Auto kann nach Beam.NG Drive exportiert werden. Wer also auch Beam.NG Drive auf dem Rechner installiert hat, der kann seine Fahrzeuge nach dem Export bis zum Kolbenfresser testen. Toll daran ist, das beide Spiele mit einem leistungsstarken Rechner parallel ausgeführt werden können.

Kategorie Wertung:

3/4 Steuerung

1/4 KI

4/6 Spielwelt

0/4 Multiplayer

4/10 für jeweils positive Eigenschaften

1/-10 für jeweils schlechte Eigenschaften

=11/28 Punkte

Sound

Sound ist gerade bei Fahrzeugen sehr wichtig. So ist es auch bei Automation. Da es leider keine Dialoge gibt, kann die Synchronisation nur auf die Motoren und Menügeräusche bezogen werden. Hier hat man in Neuseeland jedoch einen guten Job abgeliefert. Gerade die Motoren haben je nach Konfiguration ihre ganz eigene Note. Dabei fauchen und schreien Motoren wie in der Realität.

Wer sich Mühe gibt, schafft es sehr realitätsnahe Fahrzeuge zu erstellen.

Begleitet wird das Ganze von einem guten, aber nicht perfekten Soundtrack. Er passt zum Design von Fahrzeugen in einer Garage, ging mir aber nach ca. 12 Spielstunden auf den Zeiger.

Kategorie Wertung:

2/2 Synchronisation

4/4 Tondesign

1/2 Soundtrack

2/2 Abmischung

=9/10 Punkte

Grafik

Tolle Grafik ist nicht alles. Doch kann man selbst bei einem Indie Titel wie diesem seine Fahrzeuge bei sehr gelungenen Reflexionen bestaunen. Dabei sitzen die Texturen und Konturen meist sehr gut. Die Umgebungen sind dabei sogar sehr liebevoll detailliert.

Sportwagen mit mehreren 100PS zeigen was unsere Firma alles kann.

Einzig die Schatten könnten noch etwas detaillierter sein. Bei den Modellen können wir uns einer sehr großen Datenbank bedienen, in die wir auch Mods aus dem Steam Workshop integrieren können.

Kategorie Wertung:

2/2 Texturen

1/2 Schatten

2/2 Modelle

2/4 restliche Aufmachung

=7/10 Punkte

Systemanforderungen

Als Mindestanforderungen sind angegeben:

Betriebssystem: Windows 7 / 8 / 10 (64-Bit)

Prozessor: Intel Core i3 ff. oder AMD 6 ff.

RAM: 3GB

Grafik: Nvidia GeForce 8 Series | AMD Radeon 2000 Series

Freier Speicher: 20 GB

Ein Rechner der die Mindestanforderungen erfüllt braucht nicht auf ein hübsches Spiel hoffen. Erst mit einem Rechner aus dem mittleren Preissegment entfaltet das Spiel seine volle Magie. Wer  einen potenten Rechner sein eigen nennt, der kann sogar gleichzeitig Beam.NG Drive ausführen.

Wer gerne neue Chassis möchte, kann sich im Steam Workshop bedienen.

Kategorie Wertung:

1/1 Mindestanforderungen

2/2 Hardwarenutzung

1/1 Empfohlene Anforderungen

=4/4 Punkte

Erweiterbarkeit

Mit bereits einem DLC wird Automation noch lange nicht am Ende sein. Doch ist der Preis mit 8,99€ (Stand 02.2021 auf Steam) für eine weiter Motorenpalette (V16 Motoren) in meinen Augen zu hoch. Mittlerweile erscheinen regelmäßig Patches mit neuen Funktionen und Bugfixes. Dies führt zu einem immer mehr perfekten Spiel.

10 C Klasse FFE

Ein großes Feature ist die Moddingfunktion. Durch sie können Anbauteile oder Karosserieformen im Steam Workshop gefunden und ins Spiel integriert werden.

Kategorie Wertung:

1/2 Erweiterungen

2/2 Updates/Patches

1/1 Modding

=4/5 Punkte

Support / Zugänglichkeit

Bei Problemen steht eine sehr große Community zur Hilfe bereit. So stellen hierfür die Entwickler ein Forum und einen Discord Server bereit. Alternativ kann auch direkt eine E-Mail geschrieben werden. Erworben werden kann Automation bei Steam.

Auch Offroad sind unsere Fahrzeuge unterwegs.

Kategorie Wertung:

2/2 Support

0,5/1 Zugänglichkeit

0/+1 DRM frei (Zusatzpunkt)

=2,5/3 Punkte

Fazit

Ist Automation ein voller Erfolg oder doch ehr eine Fehlzündung? Betrachtet man den aktuellen Inhalt im Early-Access, so wartet das Spiel mit einer sehr hohen Langzeitmotivation auf. Dies jedoch nur, wenn man die noch fehlenden Funktionen nicht benötigt. Blickt man auf den Sound und die Grafik, so kann man durchaus seinen Hut vor den Entwicklern ziehen. Insgesamt steckt sehr viel Potenzial im Spiel.

Wir müssen unser Portfolio ständig erweitern und ausbauen.

Leider wird das Potenzial nicht immer voll ausgeschöpft. Wer jedoch gerne Fahrzeuge konstruieren möchte, der kommt an "Automation - The Car Company Tycoon Game" nicht vorbei. Ich hoffe, das die vielen Patches und Bugfixes das Spiel noch besser machen und bei einer Nachbewertung in einigen Monaten zeigen, ob das Potenzial weiter entfaltet wurde.

Gesamtwertung:

12,5/16 Story

11/28 Spielmechanik

9/10 Sound

7/10 Grafik

4/4 Systemanforderungen

4/5 Erweiterbarkeit

2,5/3 Support/Zugänglichkeit

Gesamt: 50/76 = 65%

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