Review zu Burnout Paradise (Remastered)

Review zu Burnout Paradise (Remastered)

Crashs, hohe Geschwindigkeiten, schicke Autos und heulende Motoren. Hier fährt der Spaß dauerhaft mit, doch macht der mittlerweile sehr in die Jahre gekommene Wagen eine gute Figur auf aktuellen Konsolen und dem PC?

Review zu Burnout Paradise (Remastered)

Genre: Rennspiel / Racing Plattformen: Nintendo Switch, PC, Xbox One, PS4
Erscheinungsdatum: 16. März 2018 / Switch 2020       Review Veröffentlicht: 2020
Entwickler: Stellar Entertainment Publisher: Electronic Arts

Inhalt:

  1. Einleitung
  2. Spielmechanik
  3. Grafik
  4. Story
  5. Systemanforderungen
  6. Erweiterbarkeit
  7. Support / Zugänglichkeit
  8. Fazit

 

Einleitung

Crashs, hohe Geschwindigkeiten, schicke Autos und heulende Motoren. Hier fährt der Spaß dauerhaft mit, doch macht der mittlerweile sehr in die Jahre gekommene Wagen eine gute Figur auf der Nintendo Switch? Alle hier getroffenen Kritikpunkte sind bezogen auf den Inhalt aller Plattformen (PC/Konsolen).

1

Spielmechanik

Im Grunde hat sich nicht wirklich viel verändert. Wer das original bereits damals gespielt hat, wird auch jetzt noch auf seine Kosten kommen. Wir schnappen uns zu Beginn unser "gurkiges" Muscle Car und drehen ein paar Runden. Mit jedem Sieg kommen wir unserer Führerscheinaufwertung näher. Mit jeder Aufwertung werden bereits gefahrenen Rennen wieder frei. Zusätzlich schalten wir neue Autos frei, welche entweder direkt auf unseren Schrottplatz geliefert oder wir sie zuerst durch einen Crash dorthin befördern müssen. Leider sind die Fahrzeuge ohne jegliche Lizenz und daher frei erfunden. Dennoch merkt man hier und da durchaus das echte Modell und kann sich vorstellen welches Fahrzeug damit wirklich gemeint ist.

3

Nun fahren wir ein Rennen nach dem anderen und crashen uns so durch Paradise City. Dabei werden wir durch ein umfangreiches Sammelsurium (dem selben von damals) an Liedern, von mehr oder weniger bekannten Bands und Musiker begleitet. Darunter gesellen sich Guns'N Roses, Seether, Depeche Mode aber auch Mozart und Vivaldi. Wer wollte denn nicht schon mal zu Vivaldi ein paar Autos "zerknödeln"?

6

Die Rennen bieten wenig Abwechslung (-0,5), da sie sich in ihrem Inhalt dauerhaft wiederholen. Wir fahren mit jeder Stufe die Rennen erneut und müssen regelmäßig die selben Ziele anfahren. Fahre an den Docks los und fahre zur Windfarm... Irgendwann ist es einfach ausgelutscht und man legt die Switch beiseite. Dennoch gibt es verschiedene Arten von Rennen um etwas "Pep" in das Spiel zu bringen. So müssen wir in Crash-Rennen möglichst viele Gegner aus dem Verkehr ziehen und nicht selber dran glauben. In Stunt-Rennen zeigen wir Paradise City, wie gut wir Stunts ausführen können und versuchen alles bei Sprüngen, Drifts und anderen Fahrmanövern aus unserem Auto zu holen.

4

Wem dies nicht genug ist, der kann sich auf die Suche nach den "Burnout Paradise Remastered"-Plakaten machen. Diese können durch hindurchfahren oder springen zerstört werden. Sobald alle zerstört wurden, winkt eine Belohnung. Das Gleiche gilt für Absperrungen. Diese können auch in der gesamten Stadt gefunden und zerstört werden. Erledigen wir beides in Stunt-Rennen gibt es Extrapunkte.
7

Auch das herum cruisen macht eine Menge Spaß. Mit Highspeed durch die Downtown und rein in die Berge während das Titellied läuft... take me down to the Paradise City... Wer möchte kann dabei auch online mit Freunden fahren. Sofern man nicht für die Online-Services auf der Switch zahlen möchte, kann man auch mit mehreren Spielern per Spilscreen an einer Konsole spielen.

Note: 1,5

Grafik

Grundlegend entspricht die Grafik der von damals. Gerade auf der Switch, gibt es daher nichts zu meckern, da keine hohe Rechenleistung zur Verfügung steht.

Note: 1

8

Story

Es gibt schlicht weg keine wirkliche Story. Wir sollen einfach der beste Fahrer der Stadt werden. Vielleicht wäre eine halbherzige Story besser als gar keine gewesen. Trotzdem ist es verschmerzlich, dass keine Story vorhanden ist (-0,5)

Note: 1,5

Systemanforderungen

Als Mindestanforderungen sind angegeben:

Betriebssystem: Windows 7 (64-Bit) oder höher

Prozessor: Intel i3 2120 mit 3,3GHz | AMD  Phenom II X4 mit 3,4GHz

RAM: 4GB

Grafik: Nvidia GeForce GT 450 2GB | AMD Radeon HD 5750

Freier Speicher: mind. 8 GB

Note: 1

Erweiterbarkeit

In der Remastered Edition sind alle DLC des damaligen Grundspiels enthalten.

  • Big Surf Island: 9 Fahrzeuge und Kartenerweiterung
  • Cops and Robbers: 33 Varianten für Fahrzeuge um sie zu Polizeiautos zu verwandeln
  • Legendary Cars: 4 Fahrzeuge
  • Burnout Bikes: 4 Motorräder
  • Burnout Paradise Toys: 9 Fahrzeuge in Miniaturformat
  • Burnout Paradise Party: Koop-Modus
  • Boost Specials: 2 Fahrzeuge
  • Cagney: 2 Fahrzeuge und neuer Modus

2

Damit trumpft das Spiel mit einer Kartenerweiterung und einer Menge Fahrzeuge auf, um auch langfristig Spaß zu bringen.

Note: 1

Support / Zugänglichkeit

Als Support steht der EA-Support zur Verfügung. Dieser hilft i. d. R. innerhalb weniger Tage. Während der Review musste der Support nicht kontaktiert werden. 

Note: 1

Fazit

Lohnt sich der Kauf von Burnout Paradise Remastered auf der Nintendo Switch? Wie steht es generell mit der Remastered Edition? Wer gerne in Nostalgie schwelgt und den Titel bereits damals gerne gespielt hat, kann getrost auch jetzt zugreifen. Besonders für unterwegs ist die Nintendo Switch Version perfekt. Gerade in Bezug auf den Inhalt mit allen DLC macht man mit einem Kauf viel richtig, besonders wenn man damals nicht so viel Geld in die Hand nehmen wollte oder konnte.

5

Es ist zwar zu wenig Abwechslung im Spiel, doch dies kann man ihm verzeihen, da sowohl die Spielwelt als auch das drum herum sehr gut gelungen ist. Und hey... Guns'N Roses singt über Paradise City, während wir durch die Straßen der gleichnamigen Stadt heizen. Was will man mehr?

Endnote: 1 (1,16)

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