Netzwerkprotokolle

Netzwerkprotokolle stellen sicher, dass die Kommunikation innerhalb des Netzwerks genormt bei allen beteiligten Elementen abläuft. Es legt also die Modalitäten der Kommunikation fest.

Netzwerkprotokolle stellen die Schicht zwischen Hardware und der Anwendung dar und übernehmen so die Kommunikation. Unter einer Kommunikation im Netzwerk wird das Trennen und Aufbauen von Verbindungen, der Umgang mit Fehlern und der Austausch von Daten verstanden. So gehört zum Aufbauen und Trennen einer Kommunikation auch die Adressierung der Hosts und somit auch die Flussteuerung zur Aufgabe von Netzwerkprotokollen. So sind also gängige Aufgaben von Netzwerkprotokollen:

Ein Netzwerkprotokoll arbeitet mit allen Hosts im Netzwerk gleich. Es ist also egal was sich dahinter für ein Gerät oder Teilnehmer befindet. So wird die einheitliche Kommunikation ermöglicht. Man spricht auch von einem heterogenen Netzwerk.


Einteilung der Netzwerkprotokolle

Es gibt zwei verschiedene Arten von Netzwerkprotokollen. Einerseits die verbindungsorientierten, andererseits die verbindungslosen Netzwerkprotokolle. In Netzwerken werden beide benötigt, um sicherzustellen, dass mit jeder Anwendung eine passende Kommunikation möglich ist.

verbindungslos verbindungsorientiert
  • kein Aufbau einer Verbindung, Daten werden einfach an das Ziel gesendet
  • wenig Netzlast
  • Auslagerung der Fehlererkennung und Fehlerkorrektur erfolgen durch die höheren Schichten
  • hoher Datendurchsatz
  • Aufbau einer Verbindung zwischen Kommunikationspartnern
  • Handshake mit eindeutiger Erkennung untereinander
  • Netzwerkbelastung höher durch größere Datenmengen

Protokollfamilie TCP/IP

TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) ist eine Netzwerkprotokollfamilie, die heute als Standard gilt. Der Grundstein der Protokollfamilie ist die Erschaffung im Jahr 1974. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurden grundlegende Merkmale, die bis heute noch gültig sind, festgelegt. Im Grunde besteht TCP/IP aus folgenden Merkmalen: