In der strukturierten Programmierung spielen Prozeduren (in Java meist als Methoden bezeichnet) eine zentrale Rolle. Sie helfen dabei, Code-Duplikate zu vermeiden und wiederkehrende Abläufe in abgeschlossenen Einheiten zu kapseln. Dadurch steigt nicht nur die Übersichtlichkeit, sondern auch die Abstraktionsebene:
Als Entwickler müssen wir in der Regel nur wissen, dass eine Methode existiert und welchen Effekt sie hat – nicht jedoch, welche komplexen Details im Hintergrund ablaufen.
Schleifen werden verwendet, um bestimmte Programmabschnitte mehrfach auszuführen. In Java stehen, wie auch in Sprachen wie C, C++ oder JavaScript, die bekannten Schleifentypen for, while und do...while zur Verfügung.
Kommentare sind ein unverzichtbares Werkzeug in jeder Programmiersprache. So auch in Java. Sie helfen dabei, Quellcode verständlicher zu machen, Gedankengänge zu dokumentieren und komplexe Strukturen zu erklären. Der Clou: Kommentare werden vom Compiler ignoriert und haben somit keinen Einfluss auf die Programmlogik. Sie sind ausschließlich für Entwicklerinnen und Entwickler gedacht.
In Java – ähnlich wie in C, C++ oder C# – besitzt jede Variable einen Datentyp, der festlegt, welche Art von Wert gespeichert werden kann. Bevor eine Variable verwendet wird, muss sie deklariert werden, also mit einem Typ und einem Namen bekannt gemacht werden.
Java stellt – ähnlich wie C, C++ oder JavaScript – eine Reihe bekannter Operatoren bereit. Neben den Grundoperationen Addition (+), Subtraktion (-), Multiplikation (*) und Division (/) bietet Java auch die entsprechenden Varianten als zusammengesetzte Zuweisungen: +=, -=, *= und /=.
Eine Besonderheit: Die Operatoren + und += werden nicht nur für arithmetische Berechnungen verwendet, sondern auch zur Verkettung von Strings.
